Hormonverändernde Stoffe (endokrine Disruptoren) sind tückisch: Einmal in den Organismus gelangt, entfalten sie ihre Wirkung oft erst Jahre nach ihrer Aufnahme. Schon kleinste Mengen können genügen, um tiefgreifende Änderungen des Hormonsystems auszulösen. Höchste Zeit also, ihre Regulierung ressortübergreifend zu behandeln – bei Pestiziden, Bioziden, aber auch bei Spielzeug und Kosmetika.