Eingabehilfen öffnen

Der GAP-Vorschlag der EU-Kommission in der neuen Haushaltsstruktur würde ein Ende der Gemeinsamen Agrarpolitik bedeuten.  Zum ausführlichen Briefing hier Aus grüner Sicht ist der Kommissionsvorschlag hoch problematisch. Er setzt einseitig auf die Absicherung pauschaler Direktzahlungen, schwächt absehbar Umwelt- und Klimaschutzstandards, gefährdet die Einheit des Binnenmarkts und droht die demokratische Kontrolle durch das EU-Parlament zu unterlaufen. Deshalb fordern wir die...

Weniger EU, weniger Umweltschutz, weniger Geld fürs Land? So nicht! Die Europäische Kommission hat ihre Vorschläge für den EU-Haushalt für 2028-2034 (MFR) und die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) vorgelegt. Der GAP-Vorschlag in der neuen Haushaltsstruktur würde einen eklatanten Rückschritt bedeuten. Die Kommission dreht die Agrarpolitik um 20 Jahre zurück, anstatt die dringend notwendige und von Wissenschaft und EU-Rechnungshof angemahnte Ausrichtung an ökologischen Standards weiter anzugehen....

Stand 16.07.2025 Der Vorschlag der EU-Kommission zur Einrichtung eines „Europäischen Fonds für wirtschaftliche, territoriale, soziale, ländliche und maritime Entwicklung für nachhaltigen Wohlstand und Sicherheit“ im Mehrjährigen Finanzrahmen 2028–2034 enthält zentrale Reformansätze für die Gemeinsame Agrarpolitik, die in ihrer Ausgestaltung ambivalent sind. Er würde die beiden größten Haushaltsposten - Kohäsionsfonds und Agrarsubventionen – zusammenfassen. Zwar verspricht der Vorschlag...

Die Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) steht angesichts der anstehenden Verhandlungen zum Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) erneut auf dem Prüfstand. In diesem Kontext ist es zentral, klare politische Prinzipien zu formulieren, die den ökologischen, sozialen und ökonomischen Herausforderungen gerecht werden. Die nach wie vor zukunftsträchtigen Ziele des Green Deal und der Farm-to-Fork-Strategie für Klima- und Biodiversitätsschutz dürfen nicht einer kurzsichtigen...

"Auf dem Weg zu einer gerechteren GAP für Landarbeiter" Zusammen mit seiner Kollegin Maria Noichl (S&D) und der Europäischen Föderation der Gewerkschaften (EFFAT), veranstaltete Martin Häusling eine Veranstaltung zur sozialen Gerechtigkeit in der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP). Martin Häusling betonte bei der Veranstaltung, dass die "Farm to Fork" (F2F)-Strategie Teil der Lösung der ökologischen und der sozialen Probleme ist, da sie den Weg zu einer nachhaltigeren Landwirtschaft...

Die letzte Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) war von Anfang an verkorkst. Für die grünen Elemente bedeutet die jetzige Struktur insgesamt sogar einen Rückschritt, da einheitlich weniger „Grün“ vorgegeben wird. Geschaffen wurde ein bürokratisches Monster. Statt des oft zitierten, angeblich zielorientierten „Leistungssystems“ (Delivery Model) haben wir eine noch nie dagewesene Unübersichtlichkeit. Außerdem eine erschwerte Messbarkeit der ökologischen und ökonomischen Auswirkungen der...

„Das war von Anfang an verkorkst!“ - Fazit zur Reform der gemeinsamen europäischen Agrarpolitik (GAP) 2020 von Martin Häusling. Die Reform der Agrarpolitik 2020 trägt wenig zur wirklichen Bewältigung der Krisen – Klima und Biodiversität – und zu mehr Gerechtigkeit bei.  Viele reden zwar von der grünsten GAP aller Zeiten, aber im Paket ist leider nur heiße Luft.  Mit der Verabschiedung ging ein 4 jähriges zähes Ringen um einen Reformvorschlag zu ende, der von Anfang an eine...