Zur Diskussion um den sogenannten „Veggy-Burger Antrag“ im Bericht zur Marktorganisation der GAP, erklärt Martin Häusling, agrarpolitischer Sprecher der Grünen im Europäischen Parlament und Mitglied im Umweltausschuss:

„Dass vegetarische Alternativen nicht mehr die Bezeichnungen von uns bekannten Produkten tragen dürfen, ist Unsinn. Damit würde sich das Parlament lächerlich machen, ähnlich wie mit der gerne zitierten und schon lange abgeschafften Vorgabe zur Form von Gurken. Wir Grüne fordern eine klare Kennzeichnung von Lebensmitteln für den Verbraucher und wollen, dass Bezeichnungen wie Burger, Würste etc. weiterhin verwendet werden dürfen, solange diese deutlich mit dem Beiwort „pflanzlich“, „vegetarisch“, „fleischfrei“ etc. versehen sind. Dem Verbraucher ist nicht gedient, wenn pflanzliche/vegetarische Ersatzprodukte nicht eine Bezeichnung tragen dürfen, die sich auf das gewohnte fleischliche Produkt beziehen. Es sollte andererseits für alle klar nachvollziehbar sein, dass es sich um ein pflanzliches/vegetarisches Produkt handelt.“